Das Kontingentsvorlager in Immenhausen

Die Closing Ceremony

Am Samstag 1. Juni 2019 (also der dritte und leider schon vorletzte Tag des Vorlagers) konnte man das bevorstehende Ereignis schon während des Abendessens vorrausahnen, beziehungsweise -hören. Die Schlachtrufe der einzelnen Units erschallten zur Einstimmung auf die Closing Ceremony (Die Abschlussveranstaltung des Vorlagers) kreuz und quer über den ganzen Lagerplatz. Und so hörte man mehr als einmal Rufe wie „Was sind wir? Lustig! Was sind wir? Peter Lustig!“ oder „Die Ärzte! On Tour!“, wobei die Units ihren Namen in diesen kreativ verarbeitet hatten.

 Als dann endlich alle einen Platz vor der großen Hauptbühne eingenommen hatten, wurden wir auch schon von Eva und Peter begrüßt, die uns durch den Abend führten. Anschließend wurden wir dazu aufgerufen zusammen YMCA zu tanzen, denn Die Closing Ceremony stand unter dem Motto „Sing and Dance“. Und so kam es, dass 1.300 Jugendliche und nicht ganz so viele Erwachsene dabei beobachtet werden konnten, wie sie tanzten und ausgelassen waren (und sich dabei ziemlich zum Affen machten 😉). Ein Erlebnis, welches man nicht alle Tage haben darf und das sicherlich den meisten in Erinnerung bleiben wird.

Nachdem alle warm für die kommenden Stunden waren, konnte es auch schon im Programm weitergehen: Jede Unit hatte nochmal die Möglichkeit ihren Schlachtruf (wir erinnern uns 😉) vorzutragen. Bei der Anmoderation und auch danach fiel auch das ein oder andere Mal das Wort Jamboree. Und da war er wieder, der Dauerbrenner vom Jamboree 2015 in Japan. Sobald jemand auf der Bühne „Jamboree“ sagt, antwortet das komplette Publikum mit Jamboree-Rufen. Diesmal mischte sich aber auch ab und zu die „Kinderbetreuung!“ unter die Rufe. Ein Running Gag, der erst bei der Lagereröffnung des Vorlagers ins Leben gerufen wurde, als in einer Art Tabu-Wettbewerb herausgefunden werden musste, welches Kontingentsteammitglied in welchem Aufgabenbereich zu finden ist. Dabei war die Kinderbetreuung, zumindest bei uns Teilnehmern, sehr beliebt und wurde deshalb auch häufig erwähnt. Das Spiel ging dann sogar soweit, dass die Mitglieder des International Service Teams, die IST’ler den Kinderbetreuung-Ruf in ihren Schlachtruf aufnahmen. Man kann also sagen, dass wir auf diesem Vorlager einen weiteren Dauerbrenner wie den Jamboree-Ruf etabliert haben.

Anschließend wurde der IST-Betreuerin Eva, die natürlich auch für die „Kinderbetreuung!“ zuständig ist und als Moderatorin durch die Ceremony führte, von den IST’lern für ihre Unterstützung mit einem kleinen Geschenk gedankt.

Da es an diesem Tag außerdem einige Geburtstage zu feiern gab, wurden nun alle Geburtstagskinder nach vorne geholt und wir tanzten einen Geburtstagstanz anstelle eines langweiligen Liedes, der in einem Video eingespielt wurde. An diesem Tanz probierten wir jetzt alle aus, was mit mehr oder weniger (eher weniger 😉) großem Erfolg beschert war.

Außerdem gab es an diesem Abend noch einige Beiträge der Units, wie den Schuhplattler der Unit König Ludwig II, ein Lied über die Unit Peter Lustig, ein Theaterstück über die Konflikte zwischen den verschiedenen deutschen Verbänden, die auf dem Jamboree vertreten sein werden oder einen französischen Tanz, den die deutsch-französische Unit vorbereitet hatte.

Das Ende der Closing Ceremony und damit auch das des Lagers läutete dann ein Film mit Impressionen der vergangenen Tage ein. Nach einem gemeinsamen Abschlusskreis aller 1.300 Teilnehmer, gingen dann alle traurig bis wehmütig zurück zu ihren Zelten.

Was wird bleiben von diesem Abend und dem Vorlager in Immenhausen?
Auf jeden Fall eine riesige Vorfreude auf das eigentliche Jamboree in West Virginia, die Schlachtrufe, die uns noch heute in den Ohren klingen, sowie die Erkenntnis, dass auch die Kinderbetreuung sehr laut werden und Spaß machen kann.

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